Woran erkenne ich gutes Yoga?

 

Die Vielfalt an Angeboten ist unüberschaubar - und nicht alles ist empfehlenswert. Gutes Yoga ist gewaltfrei. 
Will sagen: Tun Sie sich selbst keine Gewalt an. Es geht nicht um Akrobatik, sondern um eine besondere, ganzheitliche Körper­erfahrung. Die Aufmerksamkeit liegt auf bewusstem, geführtem Atem. Langsame, fließend wiederhol­te Bewegungen bringen mehr als langes Halten. Die Übungen sollten auf Ihre Möglichkeiten und Ziele abgestimmt sein.

Yoga kann körperlich sehr anspruchs­voll sein, aber auch mit einfachen Übungen lässt sich viel erreichen. Falsch geübt, besonders mit übermä­ßigem Ehrgeiz, kann Yoga auch schaden. Das gilt zum Beispiel für extreme Dehnungen in Vorbeugen oder Stauchungen der Wirbelsäule während Rückbeugen. Ein guter Lehrer wird Sie zu nichts drängen. Schmerz ist ein Warnsignal - und eine klare Grenze.

Folgende Übungen gelten als riskant, besonders, weil sich die Folgen einer Fehlbelastung oft nicht gleich zeigen, sondern erst nach längerer Zeit:

-> Kopfstand ist für viele der Inbe­griff einer Yoga-Position, doch lastet dabei auf den fragilen Halswirbeln ein großer Teil des Körpergewichts.
Folgen können unter anderem Stauchungen, Brüche oder Band­scheibenvorfälle sein.

 -> Schulterstand und Pflug können zu einer Überdehnung des Nackens führen. Dadurch kann das muskuläre Gleichgewicht durch einander geraten. Mögliche Folgen reichen bis hin zu einer dauerhaften Schädigung der Halswirbelsäule sowie der Blutbahnen und Nerven.

-> Der Fisch kann zu einer Stau­chung der Halswirbelsäule führen.

-> Lotussitz und Taube schaden durch die verschraubte Druckbelas­tung den Knien.

-> Die sitzende Vorbeuge führt, wenn man dabei an den Füßen zieht, zu einer muskulären Überdehnung im Lendenwirbelbereich, einem Teil des Rückens, der eigentlich Stabilität und Kraft braucht.

 

Wie finde ich einen guten Yogatherapeuten/lehrer?

Die Berufsbezeichnung "Yogalehrer" ist nicht geschützt und unterliegt keiner Qualitätskontrolle!

Also bleiben Sie kritisch und fragen Sie nach!

 

Testen Sie den Yogaunterricht z.B. unter folgenden Aspekten:

 

1. Wird Yoga wertfrei und "Guru-frei" vermittelt?
2. Empfinden Sie die Yogarichtung zeitgemäß?
3. Verfügt der Yogalehrer auch über solide anatomische und physiologische Kenntnisse oder
    werden (unsachliche) Heilsversprechungen gemacht?
4. Haben Sie im Kurs die Freiheit, Übungen abzuwandeln und an die eigenen Bedürfnisse
    und Möglichkeiten anzupassen?          
5. Wie fühlen Sie sich im und nach dem Kurs?

 

 

 

 

 

 

 






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